Die flexible Gestaltung der Arbeitszeiten und der bedarfsgerechte Einsatz von Mitarbeitenden nehmen im modernen Berufsleben stark zu. Dies gilt nicht nur für Aushilfen mit bedarfsgerechtem Einsatz, sondern auch für Vollzeitbeschäftigte, bei denen die Arbeitsleistung saisonal oder auftragsbedingt schwankt. Auch für Arbeitnehmer ist eine flexible Arbeitszeitregelung ein wichtiges Argument bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber.
Die einzige Möglichkeit, flexiblen Personaleinsatz rechtssicher im Arbeitsverhältnis abzubilden, ist die Vereinbarung von Arbeitszeitkonten. Im Bereich des Mindestlohns müssen sogar Arbeitszeitkonten geführt werden, wenn die Arbeitsleistung nicht statisch erfolgen soll. Andernfalls drohen massive Bußgelder. Auch für Minijobs sind Arbeitszeitkonten zulässig. Aber auch hier müssen gesetzliche Vorgaben beachtet werden, sonst können erhebliche Nachzahlungen in der Sozialversicherungsprüfung folgen.
In diesem Lernvideo werden die rechtlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitszeitkonten und die Realisierung eines flexiblen Arbeitseinsatzes für Mitarbeitende umfassend dargestellt. Ergänzend erhalten Sie einen Überblick über die Regelungen des Flexi-II-Gesetzes im Hinblick auf Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten. In praktischen Anwendungsfällen wird die Umsetzung im Betrieb und im DATEV-Lohnprogramm aufgezeigt.
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Flexible Arbeitszeitgestaltungen liegen im Trend - Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
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Lernvideo
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Begrüßung
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1. Grundlagen
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1.1 Einleitung
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1.2 Aktuelles und gesetzliche Entwicklung
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1.3 Regelungsbedarf bei flexiblem Mitarbeitereinsatz
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1.4 Unterscheidung verschiedener Arten von Arbeitszeitkonten
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2. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen
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2.1 Arbeitszeitrecht
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2.2 Teilzeit- und Befristungsgesetz
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2.3 Mindestlohngesetz
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2.4 Geringfügige Beschäftigung (Minijob)
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2.5 Rechtsgrundlagen für den Einsatz flexibler Arbeitszeiten im Betrieb
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2.6 Arbeitszeitkonten im Formulararbeitsvertrag | AGB-Recht
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2.7 Mitbestimmung des Betriebsrats
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2.8 Entgeltfortzahlung bei Urlaub und Krankheit
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2.9 Arbeitsrechtliche Besonderheiten während der Freistellungphase
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3. Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung flexibler Arbeitszeiten (insb. FlexiG II)
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3.1 Grundlagen
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3.2 Anwendungsbereich FlexiG II, Wertguthaben
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3.3 Sozialversicherungsrechtliche Voraussetzungen für Gestaltung von Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten
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3.4 Beiträge zur Sozialversicherung in der Arbeits- und Freistellungsphase
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3.5 Beschäftigungsfiktion in der Freistellungsphase, § 7 Abs. 1a SGB IV
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3.6 Pflichten des Arbeitgebers bezüglich des Wertguthabens
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4. Umsetzung mit DATEV
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4.1 Manuelles Arbeitszeitkonto
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4.2 Datenservices
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4.3 Nachgezahltes Entgelt aus Arbeitszeitguthaben
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5. Beispiele
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5.1 Einfaches Arbeitszeitkonto (Flexikonto)
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5.2 Mindestlohnrelevantes Arbeitszeitkonto (Flexikonto)
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5.3 Gleitzeitkonto
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